Niemand konnte vor wenigen Monaten CoVid-19 und die weitreichenden Folgen absehen – doch der „schwarze Schwan“ ist gekommen. Und jedes deutsche Unternehmen wird wohl zumindest zeitweise von den Auswirkungen betroffen sein. Umso wichtiger ist es, in guten Zeiten ausreichend Spielraum bei der Finanzierung zu haben. Spielraum, den zum Beispiel Mezzanine schafft. Es gibt vielleicht günstigere Finanzierungsarten, aber keine vereint die Vorteile von Fremd- und Eigenkapital so gut miteinander. Der Unternehmer gibt keine Gesellschafterrechte ab, gewinnt aber durch die nachrangige Mezzanine-Finanzierung auch neue Optionen bei Banken und anderen Fremdkapitalgebern. Die vergleichsweise lange Laufzeit von 5 bis 8 Jahren, bei der beispielsweise die Tilgung auch erst am Ende stehen kann, bietet Sicherheit und Stabilität gerade in bewegten Zeiten wie diesen.
Das merkt aktuell auch Kent Hahne, der für seine Expansionspläne mit The ASH Steakhäusern eine Mezzaninefinanzierung von VR Equitypartner abgeschlossen hat (siehe ausführlichen Artikel und das Interview mit Kent Hahne). Diese hilft ihm jetzt, trotz Coronavirus-Zwangspause nach dem Ende der Pandemie seine Wachstumsvorhaben umsetzen zu können. „Mezzanine wird häufig mit Unternehmen verbunden, denen keine anderen Finanzierungsmöglichkeiten mehr offenstehen“, sagt Christian Futterlieb, Geschäftsführer von VR Equitypartner. „Doch dieses Bild ist unvollständig – Mezzanine eignet sich für Wachstumspläne. Gerade dann, wenn man Spielraum bei der Realisierung der Pläne benötigt.“ Das hilft nicht nur in unerwarteten Wirtschaftskrisenzeiten, sondern vor allem bei Vorhaben mit großen Chancen (und entsprechend höheren Risiken) und skalierbaren Geschäftsmodellen. „Weil Banken Mezzanine wie Eigenkapital behandeln, können sie einfacher für weitere Finanzierungselemente gewonnen werden“, ergänzt Peter Sachse, ebenfalls Geschäftsführer von VR Equitypartner. VR Equitypartner ist derzeit bei 25 Unternehmen als Mezzanine-Kapitalgeber aktiv.