Stark im Verbund

Facts 02 2023 Schmidtbartl 204 08 11 2023 1

Die Beteiligung an dem Kunststoffspezialisten Schmidt+Bartl ist ein Beispiel für funktionierendes Cross-Selling innerhalb der Genossenschaftlichen FinanzGruppe und zeigt, wie mittelständische Unternehmen davon profitieren.

Der Auftrag an das Corporate-Finance-Team der DZ BANK war klar: Eine Gesellschafterin des mittelständischen Kunststoffhändlers und -fertigers Schmidt+Bartl wollte ihre Anteile verkaufen und nun sollte ein entsprechender Käufer gefunden werden. Es sollte möglichst ein Käufer sein, der die Vision des verbliebenen Gesellschafters teilte und zu einem längerfristigen Engagement bereit war. So sprach das DZ-BANK-Team im Rahmen eines strukturierten M&A-Prozesses auch VR Equitypartner an, das – anders als typische Private-Equity-Investoren – nicht an feste Fonds-Laufzeiten gebunden ist.

Eine Bevorzugung des „GFG-Partners“ durfte es natürlich nicht geben – oberste Priorität ist stets, die beste Lösung für den Kunden zu finden. Dennoch war es nicht von Nachteil, dass die Kollegen der DZ BANK genau wussten, was VR Equitypartner als Investor auszeichnet und welche Anforderungen gestellt werden. Wie alle anderen aussichtsreichen Bieter auch, musste sich VR Equitypartner für die engere Auswahl qualifizieren, die die DZ BANK gemeinsam mit den Schmidt+Bartl-Gesellschaftern traf. Bis fast zum Schluss war der Käufer-Wettbewerb offen. Doch am Ende erhielt VR Equitypartner nach rund sechs Monaten M&A-Prozess den Zuschlag. „Eine große Rolle bei der Entscheidung für uns hat sicherlich unsere Flexibilität hinsichtlich der Strukturen gespielt“, sagt VR-Equitypartner-Geschäftsführer Christian Futterlieb. „Wir gehen Minderheitsbeteiligungen ein, mischen uns nicht ins operative Geschäft ein und sind beim Ausstiegszeitpunkt flexibel. Das ist ein Angebot, das den Interessen vieler Mittelständler entspricht.

Einbindung der regionalen Volksbank

Für die Akquisitionsfinanzierung wurde eine Großbank als Lead-Finanzierer gefunden. Doch wie bei der Beteiligung an Zimmer & Hälbig (siehe facts Nr. 1/2023) auch wollte VR Equitypartner neben der Großbank eine lokale Bank einbinden. Die regionale Volksbank Schwarzwald-Donau-Neckar gehört schon länger zum Hausbankenkreis von Schmidt+Bartl, sie stellte unter anderem die laufende Betriebsmittellinie. Mit einer Beteiligung an der Akquisitionsfinanzierung konnte sie nun ihre Verbindung zum Unternehmen stärken. Zugleich war es für VR Equitypartner ein starkes Signal, dass die Volksbank, die Schmidt+Bartl schon lange aus eigener Erfahrung kennt, großes Interesse an einer Erweiterung ihres Engagements hatte. „Mit der Kombination aus Großbank und engagierter Volksbank in der Akquisitionsfinanzierung schaffen wir eine gute Ausgangsbasis für weitere Wachstumsfinanzierungen bei Schmidt+Bartl“, resümiert Futterlieb.

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