Gesellschafterwechsel

Chance und Risiko zugleich

Gesellschafterwechsel sind häufig ein Aufbruch. Ein Gesellschafterwechsel kann aber auch die Handlungsfähigkeit eines Unternehmens ebenso wie dessen Finanzkraft deutlich schwächen. Mit der passenden Finanzierungsstruktur lässt sich beides vermeiden.

Ihre Vorteile

einer Zusammenarbeit mit VR Equitypartner

Anpassungsfähiger Partner

Damit Ihr Unternehmen (und damit auch Ihre Beteiligung) nicht unter einem Gesellschafterwechsel leiden, können wir Eigenkapitalanteile übernehmen, Mezzanine finanzieren und Eigen- und Fremdkapital syndizieren – ganz wie Sie es brauchen.

Unternehmensinteresse im Vordergrund

Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen, einen Gesellschafterwechsel ohne Blessuren im operativen Geschäft zu überstehen. Dazu stellen wir Ihnen unser Kontaktnetzwerk an erfahrenen Führungskräften zur Verfügung und sichern die Finanzkraft des Unternehmens.

Gemeinsam Wachstum
realisieren

Mit unserer langjährigen umfassenden Erfahrung mit Wachstumsunternehmen unterstützen wir Sie bei Ihren Wachstumsplänen nicht nur finanziell, sondern auch in strategischen Fragen. Und auf Wunsch unterstützt unser erfahrenes Expertenteam Sie auch bei operativen Themen.

Gesellschafterwechsel – das sollten Sie wissen

Warum ein Gesellschafterwechsel?

 

Die Gründe für den Ausstieg eines oder mehrerer Gesellschafter können sehr unterschiedlich sein:


Ein Gesellschafter hat eine im Gesellschaftsvertrag definierte Altersgrenze erreicht; ein Gesellschafter möchte aus finanziellen Gründen den Wert seiner Anteile realisieren; Auffassungen über die strategische Weiterentwicklung gehen innerhalb des Gesellschafterkreises zu weit auseinander; eine notwendige Finanzspritze für das Unternehmen kann nicht von allen Gesellschaftern gestemmt werden, eine Verwässerung ist aber nicht gewünscht – und manch anderer Grund.


Erschwert wird die Thematik dann, wenn dem Gesellschafterwechsel ein Konflikt vorausgegangen ist.


Welche Folgen kann ein Gesellschafterwechsel haben?

 

Der Gesellschafterwechsel kann sich auch auf das operative Geschäft auswirken. Ziehen sich aktive Gesellschafter zurück, entsteht häufig auch eine Lücke auf der Führungsebene. Auch drohen wertvolle Kontakte, Kundenbeziehungen oder informelles Erfahrungswissen verlorenzugehen. Geschieht der Gesellschafterwechsel im Konflikt, kann er das Unternehmen längerfristig lähmen. Umso wichtiger ist es, in dieser Situation einen professionellen Beistand hinzuzuziehen, der die unterschiedlichen Positionen moderiert.

 

Die Folgen des Ausstiegs eines passiven Gesellschafters sind vor allem vom nachfolgenden Gesellschafter abhängig. Bringt der neue Gesellschafter eine ähnliche Vorstellung von Ausschüttungen, Investitionen oder Kapitalnachschüssen mit? Davon ist abhängig, ob der Gesellschafterwechsel die Liquidität oder vielleicht die finanzielle Stabilität des Unternehmens eher be- oder entlastet.

Wer folgt dem Gesellschafter nach?

 

Zuerst einmal muss der ausstiegswillige Gesellschafter einen Nachfolger – und Käufer – seiner Anteile finden. Dies kann zum einen die Gesellschaft per se sein – indem der Gesellschafter ausgezahlt wird und seine Anteile anschließend eingezogen werden. Dies hat den Vorteil, dass die verbliebenen Gesellschafter höhere Anteile mit entsprechenden steigenden Gewinn- und Unternehmenswertanteilen haben. Gleichzeitig kann die Auszahlung des Gesellschafters aus Unternehmensmitteln aber die finanzielle Ausstattung des Unternehmens belasten. Daher sollten nur finanziell gut ausgestattete Unternehmen, die zugleich keine größeren Investitionen planen, diese Option wählen.

 

Eine ähnliche Möglichkeit ist die Aufteilung des Gesellschaftsanteils an die verbliebenen Gesellschafter entsprechend ihrer bisherigen Anteilsquote oder zu gleichen Teilen. Damit würden die Gesellschafter für den Kaufpreis aufkommen und nicht das Unternehmen. Will ein Gesellschafter aus finanziellen oder anderen Gründen keine Anteile erwerben, wird der Anteil unter den verbliebenen Gesellschaftern aufgeteilt.

 

Die beiden genannten Möglichkeiten haben den Vorteil, dass keine „unbekannten“ Gesellschafter hinzukommen – mit den damit verbundenen Unsicherheiten bezüglich Strategiefragen etc. Das bedeutet im Umkehrschluss aber auch, dass keine neuen Impulse direkt in den Gesellschafterkreis hineinkommen. Auch sind die finanziellen Möglichkeiten beschränkter als zuvor.

Ein neuer Gesellschafter kommt…

In sehr vielen Fällen folgt daher ein neuer Gesellschafter nach – entweder ein Privatinvestor, ein operatives Unternehmen oder ein Finanzinvestor. Bei allen Gesellschafterwechseln sollten die verbliebenen Gesellschafter versuchen, möglichst im Sinne des Unternehmens diese Auswahl zu beeinflussen.


Dabei sollte unter anderem auf folgende vier Aspekte
geachtet werden:

  • Möglichkeit des Investors, Minderheitsbeteiligungen anzubieten
  • gemeinsame Auffassung von Strategie/künftiger Entwicklung
  • Fähigkeit, diese Wachstumspläne zu unterstützen – durch Netzwerk, eigenes Know-how, finanzielle Mittel o.a.
  • mögliche negative Folgen des neuen Gesellschafters – wie Reputationsverlust, unternehmenskulturelle Unverträglichkeit oder Vorteile für Wettbewerber

Gerade der letzte Aspekt ist es, der manche Gesellschafter vor einem
Wechsel zu einem operativen Unternehmen (von kartellrechtlichen Aspekten abgesehen) zurückschrecken lässt. Die Sorge ist groß, dass wichtiges Wissen transferiert wird oder das Unternehmen in einem anderen aufgeht.

Privatinvestoren wiederum kommen wegen ihrer meist beschränkten
Finanzressourcen eher für kleinere Unternehmen bzw. Gesellschaftsanteile in Frage.


Zunehmend gelten darum Eigenkapitalgeber, auch Finanzinvestoren
genannt, als attraktive Option für den Gesellschafterwechsel [siehe Text Unternehmensnachfolge]. Dabei ist wichtig, den richtigen Partner zu finden [siehe Text Auswahlkriterien Eigenkapitalgeber] – VR Equitypartner ist eines der wenigen Häuser, die auch Minderheitsbeteiligungen eingehen.


Unser Fazit für den Gesellschafterwechsel:

 

Ein Gesellschafterwechsel bietet Chancen, das Unternehmen für Wachstum neu zu positionieren und die Gesellschaftsstruktur zukunftsfähig aufzustellen. Die Minderheitsbeteiligung der VR Equitypartner kann hierfür ein leistungsorientiertes Instrument sein.

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Ihre Ansprechpartner

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Vom Hauptbahnhof Münster/mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

 

Mit dem Taxi benötigen Sie etwa 10 Minuten.

 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es vom Hauptbahnhof mehrere Buslinien. Sie nehmen entweder die Buslinie 7 Richtung Kriegerweg, die Linie 15 Richtung Albachten oder die Linie 16 Richtung Mecklenbeck. Die Ziel-Bushaltestelle heißt in jedem Fall „DZ HYP/IHK“. Von hier überqueren Sie die Weseler Straße und finden schräg gegenüber den Sentmaringer Weg. Gleich im zweiten Haus auf der linken Seite (Hausnummer 21) finden Sie die VR Equitypartner GmbH.

 

Mit dem Auto:

 

Von der A1 und A43 kommend, fahren Sie am Autobahnkreuz Münster-Süd auf der B51 und später auf der B219 (Weseler Straße) Richtung Münster-Innenstadt. Nach der zweiten großen Kreuzung biegen Sie nach knapp 400 m rechts in den Sentmaringer Weg. Die VR Equitypartner GmbH finden Sie auf der linken Seite.

Frankfurt

VR Equitypartner GmbH
Platz der Republik
60265 Frankfurt am Main

 

Eingang:
Cityhaus I
Platz der Republik 6
Eingang über Friedrich-Ebert-Anlage

 

Vom Flughafen Frankfurt:

Auf der A5 in Richtung Frankfurt bis zum Westkreuz Frankfurt fahren. Folgen Sie der Ausschilderung Richtung Frankfurter Westkreuz und Messe. Von da aus fahren Sie in die Friedrich-Ebert-Anlage und folgen dann den Pfeilen auf der Karte.

Parkmöglichkeiten finden Sie im öffentlichen Parkhaus „Westend“ in der Savignystraße. Gern reservieren wir Ihnen auf Anfrage einen unserer Besucherparkplätze im Cityhaus I.

Die Zufahrt befindet sich in der Erlenstraße.

 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Mit den S-Bahn Linien S8 oder S9 (Richtung Frankfurt Hbf., Offenbach oder Hanau) kommen Sie direkt zum Hauptbahnhof. U-Bahnlinien U4 oder U5 – Station Frankfurt (Main) Hbf.

Für den Fußweg vom Hauptbahnhof zur VR Equitypartner benötigen Sie circa 5 Minuten.

Straßenbahnlinien 11, 16, 17, 21 – Haltestelle Platz der Republik.

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Vita

  • Geschäftsführer der VR Equitypartner GmbH
  • Zuständig für Risiko-/ Portfoliomanagement, Operations, Rechnungswesen, Controlling, Personal, Recht, Datenschutz, Revision, IT und Operations.
  • Bis zur Fusion war er seit 2010 Geschäftsführer von DZ Equity Partner
  • Zuvor:  Bei der DZ BANK im Bereich Kredit verantwortlich für das Produktfeld Strukturierte Finanzierungen mit dem Schwerpunkt Akquisitionsfinanzierung
  • Banklehre, Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Passau und der Aston University Birmingham 

Vita

  • Geschäftsführer der VR Equitypartner GmbH
  • Zuständig für die Akquisition und Weiterentwicklung von Direktbeteiligungen und Mezzaninefinanzierungen.
  • Einstieg bei DZ Equity Partner als Investmentmanager 2006
  • Ab 2008 Mitglied der Geschäftsleitung und ab 2013 Generalbevollmächtigter
  • Zuvor: Tätig als Prokurist und Wirtschaftsprüfer in der Transaktionsberatung für PricewaterhouseCoopers
  • Diplomkaufmann, Studium an der Universität Mannheim