APZ Auto-Pflege-Zentrum
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APZ: Aufbereitung und Smart Repair rund ums Auto – zentral organisiert, dezentral umgesetzt

Geschäftsmodell mit Wertorientierung

Jedes Angebot schafft seine Nachfrage. Das dachte vielleicht auch Peter Klingenmeier, als er 1982 die APZ Auto-Pflege-Zentrum GmbH gründete. Der Erfolg spricht für sich: Mit 1.300 Mitarbeitern und 53 Mio. Euro Umsatz bietet APZ, was Kunden brauchen – die Aufbereitung von Pkws.

Auf jeden Fall hatte Klingenmeier, gelernter Kfz-Mechaniker und nach dem Wehrdienst gerade in seinen Ausbildungsbetrieb zurückgekehrt, schnell die Motivation der künftigen Kunden verstanden: Gepflegte Autos verkaufen sich besser. Als er an Wochenenden mit einem früheren Zimmerkollegen aus der Bundeswehr auf Supermarktparkplätzen die Anwendung spezieller Autopolituren demonstrierte, entstand der Kontakt zu einem Autohändler, der ihn für 250 DM einen gebrauchten Jeep aufpolieren ließ.

Handfester Mehrwert

Als das Auto für 1.800 DM mehr als erwartet verkauft war, bot der Händler Klingenmeier an, den gesamten Fuhrpark von 200 Gebrauchtwagen für den gleichen Stückpreis aufzubereiten. Klingenmeier ließ den „mit Hingabe“ und in Festanstellung ausgeübten Beruf als Kfz-Mechaniker hinter sich, rekrutierte seinen Bruder für das Projekt und bald lagen regelmäßige Buchungen für zwei Tage pro Woche bei mehreren Autohäusern vor. Wechselten deren Verkäufer die Stelle, knüpften sie oft neue Geschäftsbeziehungen für APZ an. Weitere Händleradressen lieferten die Bordbücher der bearbeiteten Autos. Dann wuchs das Konzept um Autowäsche- und Reinigung – Klingenmeier: „Alles mit Wasser“ – und die Ambitionen wurden größer: Hatte ein Autohaus genug Bedarf und Platz, bot APZ den Bau einer Waschanlage an, sofern sich das Geschäft mit einem langfristigen Servicevertrag absichern ließ. So stieg der Umsatz von 400.000 DM im ersten über 800.000 DM im zweiten auf drei Millionen DM im dritten Geschäftsjahr.

Zentrale Organisation, Service vor Ort

Aufgrund der Konzentration auf große, überregionale Autohäuser mit hohem Aufbereitungsvolumen arbeitet APZ inzwischen mit 200 Teampartnern: Kleine, unternehmerische Partnerfirmen übernehmen den Service an den Kundenstandorten, dort wickeln sie Aufträge schnell und bedarfsorientiert ab. In Deutschland sind sie in fünf Regionen zusammengefasst und berichten an APZ-Gebietsleiter. Die hohen Qualitätsstandards sichert ein dichtes Kontrollnetz.

Mitte der 1990er Jahre legte Klingenmeier Hochdruckreiniger und Poliertuch zur Seite, denn Management und Vertriebsaufgaben wurden wichtiger. 2006 stieg der TÜV Süd als neuer Hauptgesellschafter ein, um die Expansion voranzutreiben, und Peter Hirner stieß als zweiter Geschäftsführer zum Management. Er übernahm Controlling und Administration und führt die Gebietsleiter in Süddeutschland. Heute ist APZ bundesweit, in Luxemburg und in Österreich aktiv; Aufbereitung – Reinigung, Polieren, Wachsen – und Smart Repair – die Beseitigung von kleineren äußeren Schäden – stellen über 90 % vom Umsatz.

Aber Klingenmeier und Hirner gehen weiter: Eine Stärke von APZ besteht darin, Geschäftsprozesse zentral zu steuern und mit gleichbleibend hoher Qualität dezentral umzusetzen. Damit lassen sich vermeintliche Randaktivitäten bündeln und dem gesamten Markt anbieten: Dazu gehören Transportlogistik und Reifenlagerung genauso wie Schadensbewertung, Verkaufsunterstützung oder die komplette Einlistung von Fahrzeugen auf Onlineplattformen. So wurde APZ Schritt für Schritt vom Spezialisten zum „Vollsortimenter“, auch der Anschluss an die digitale Autowelt ist vollzogen: Die Auftragsbearbeitung zwischen Kunden, Teampartnern und APZ ist vollständig digitalisiert.

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